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Hunderte Innenräume und Bargeld, das geschützt werden muss: Schreier über GTA 6

Das Wichtigste aus dem TGG-Interview mit Jason Schreier über GTA 6: Innenräume, Bargeld, NPCs, gemeinsame Aktivitäten, Verschiebungen und künftige Inhalte.

Zwei Figuren in einem GTA-VI-Geschäft mit Kühlschränken, Theke und Geldautomat

Am 17. Oktober veröffentlichte TGG ein Interview mit dem Bloomberg-Journalisten Jason Schreier über GTA 6. Das Gespräch dauert 1 Stunde, 14 Minuten und 46 Sekunden. Es geht um eine Vorführung des Spiels bei Rockstar North, miteinander verbundene Systeme, Schwierigkeiten bei der Entwicklung und die mögliche Zukunft des Projekts. Das sind die wichtigsten Punkte.

Innenräume, Bargeld und eine lebendige Welt

  • Hunderte kleine Innenräume. Rob Nelson sprach von Hunderten Räumen, die sich in der offenen Spielwelt erkunden lassen.
  • Bargeld muss geschützt werden. Während der Vorführung hielten Jason und Lucia an einem Geldautomaten, um Geld einzuzahlen. Nelson bezeichnete Bargeld als gefährdet und erklärte, Rockstar habe Geld eine größere Bedeutung als bisher geben wollen. Welche Regeln für einen Verlust gelten, wurde dabei nicht erläutert.
  • Für NPCs entstand ein eigenes Studio. Als Rockstar den Umfang der Arbeit an den Figuren einschätzte, reichten die vorhandenen Ressourcen nicht aus. In Los Angeles stellte das Unternehmen ein Team aus Autoren, Produzenten und Regisseuren für die NPCs zusammen.
  • Im Spiel gibt es Podcasts. Schreier sagte, er habe sie bei seinem Besuch bei Rockstar bemerkt. Konkrete Sendungen nannte er nicht.
  • Zufallsereignisse können weit von einer Mission wegführen. Phil Hooker wollte eine Story-Mission testen. Ein Zusammenstoß im Straßenverkehr löste jedoch eine Folge von Auseinandersetzungen, einem Raubüberfall, einer Verfolgung, der Suche nach einem Auto zum Verkaufen und einer weiteren Gelegenheit für Beute aus. Zwei Stunden später hatte er sein ursprüngliches Ziel noch immer nicht erreicht.
  • Die Systeme greifen ineinander. Laut TGG ist Nelson besonders stolz darauf, wie NPCs, das kriminelle Profil und die Polizei zusammenwirken. Die einzelnen Systeme sollen gemeinsam vielfältige Spielsituationen ergeben.

Ein Mann mit einer Spritzpistole in einer GTA-VI-Werkstatt mit Werkbank und Regalen

Eine Werkstatt aus dem offiziellen An Extended Look vom 27. August 2026. Bild: Rockstar Games.

Jason und Lucia gemeinsam

  • Gemeinsames Erkunden der Welt erforderte komplexe Begleiter-KI. Rockstar musste ausarbeiten, wie ein Begleiter auf die Umgebung und die Handlungen der Spieler reagiert: beim Spazierengehen, im Fitnessstudio, bei einem Raubüberfall oder bei einer Begegnung mit der Polizei. Diese Arbeit dauerte Jahre.
  • Romantik ist optional. Spieler können Küsse und Händchenhalten auslösen, müssen Jason und Lucia aber nicht zu einem Liebespaar machen. Ihre gemeinsamen Aktivitäten in der offenen Welt bleiben ein eigenständiger wichtiger Teil des Spiels.

Wie GTA 6 wuchs und was danach kommen könnte

  • Der Plan für einen moderaten Umfang änderte sich. Schreier erinnerte an eine um 2020 diskutierte Idee: zunächst ein nach Rockstar-Maßstäben relativ kleines Spiel veröffentlichen und es später erweitern. Während das Team nach dem richtigen Maß an Realismus suchte, bauten andere Mitarbeiter weiter Schauplätze, Gebäude und Innenräume. Das Projekt wuchs zusammen mit der Entwicklungszeit.
  • Die Führung hielt 2025 für erreichbar. Laut Schreier rechneten die Verantwortlichen damit, den Termin einzuhalten. Mitarbeiter, die direkt am Spiel arbeiteten, waren skeptischer. Die zweite Verschiebung auf November 2026 überraschte Strauss Zelnick stark. Nachdem ihm die Gründe erklärt worden waren, unterstützte der Take-Two-Chef die Entscheidung jedoch.
  • Künftige Inhalte sollen schneller entstehen. Phil Hooker sieht in der entwickelten Technik, den Werkzeugen und dem Team eine Grundlage, die weiter ausgebaut werden kann. Rockstar möchte bei künftigen Veröffentlichungen auf dieser Arbeit aufbauen.
  • Kartenerweiterungen bleiben Spekulation. Schreier hält eine Weiterentwicklung der bestehenden Welt für möglich, kennt aber die genaue Form künftiger Inhalte nicht. Liberty City nannte er als frei erfundenes Beispiel; TGG äußerte separat eigene Wünsche für Erweiterungen. Eine solche Erweiterung wurde im Interview nicht angekündigt.

Quellen

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